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Hypnose Chur
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Häufige Fragen zur Hypnose​

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu Hypnose, Trance, Wirkung, Hypnosetiefe, Vorurteilen, Ablauf und Grenzen. Wählen Sie ein Thema aus – Sie springen direkt zum passenden Abschnitt.

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Hypnotisierbarkeit,  Hypnosezustand

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Wille, Kontrolle, Showhypnose 

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Tiefenhypnose, Methoden, Analyse

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Dauer, Sitzungen, Motivation

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Anwendung, Beschwerden, Grenzen

Hypnose und Wirkung

Was ist Hypnose und wie wirkt sie?

 

Was ist Hypnose? Ist Hypnose dasselbe wie Trance?

Hypnose ist ein natürlicher, fokussierter Bewusstseinszustand, in dem die Aufmerksamkeit stark auf einen inneren oder äusseren Punkt gerichtet ist – ähnlich wie beim Vertiefen in ein Buch, beim Tagträumen oder beim gedankenverlorenen Blick aus dem Fenster.

Trance ist der übergeordnete Begriff für solche veränderten Bewusstseinszustände. Hypnose ist eine gezielt herbeigeführte und bewusst genutzte Form von Trance.

 

Wie wirkt Hypnose?

Hypnose ist im eigentlichen Sinn die Einleitung in den Trancezustand. Der Trancezustand allein hat bereits viele positive, regulierende und heilsame Effekte: Körper und Nervensystem kommen zur Ruhe, Stressreaktionen nehmen ab, Erholung wird gefördert und innere Prozesse können sich neu ordnen.

In diesem Zustand werden dann gezielt weitere Methoden eingesetzt – zum Beispiel NLP, verhaltenstherapeutische Elemente, Suggestionstherapie oder auflösende Verfahren. Diese Methoden wirken in der Trance oft besonders tief, weil der Zugang zu unbewussten Mustern, inneren Bildern, Gefühlen und automatischen Reaktionen erleichtert wird.

Deshalb kombiniere ich Hypnose meistens mit diversen Elementen anderer Methoden, passend zum Thema, zum Menschen und zum Ziel der Sitzung.

 

Was sind Phantasiereisen und was haben sie mit Hypnose zu tun?

Phantasiereisen sind ein hypnotisches Verfahren. Im Grunde handelt es sich um eine klassische Methode, bei der über innere Bilder, Vorstellungen und gelenkte Aufmerksamkeit gearbeitet wird.

Sie werden häufig für Entspannung, innere Ruhe und positive innere Erfahrungen eingesetzt. Je nach Aufbau können Phantasiereisen einfache Entspannungsübungen sein oder auch therapeutisch genutzt werden.

 

Wie unterscheidet sich Hypnose von Meditation?

Beides sind hilfreiche Trancemethoden. Meditation ist die eher östlich verbreitete Technik. Sie wird meist alleine und ohne bestimmtes Ziel praktiziert. Vieles, was auf YouTube, CDs etc. als Meditation bezeichnet wird, sind jedoch klassische Hypnosetechniken, sogenannte Ablationshypnosen – und keine Meditationen.

Hypnose entspricht mehr der westlichen Herangehensweise: gezielt, ergebnisorientiert und ohne Glaubenssystem. Sie ist ein praktisches, hilfreiches Werkzeug für ein konkretes Anliegen oder für eine tiefe Entspannung. 

Hypnosezustand

Wie erlebt man Hypnose?

 

Wie fühlt sich Hypnose an?

Am ehesten lässt sich das mit dem Zustand kurz vor dem Einschlafen oder beim Tagträumen vergleichen. Man ist geistig wach und hört alles, während der Körper entspannt ist.

Je nach Methode kann sich das Erleben unterscheiden – manchmal eher als tiefe Entspannung, manchmal auch als eine Art Superbewusstsein, bei dem man besonders klar und wach ist.

 

Bin ich hypnotisierbar?

Die Hypnotisierbarkeit hängt unter anderem vom Lebensalter, der Einstellung, der Freiwilligkeit, der Motivation und einer guten Zusammenarbeit zwischen Klient und Hypnosetherapeutin ab.

Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch, der Worten, Anweisungen und Inhalten folgen, sie verstehen und innerlich verarbeiten kann und sich ausreichend konzentrieren kann, ist hypnotisierbar.

Ein starker Wille ist kein Hindernis. Im Gegenteil: Menschen mit guter Konzentrationsfähigkeit und innerer Entschlossenheit sind oft besonders gut hypnotisierbar. Entscheidend ist nicht ein angespanntes Wollen, sondern eine gelöste, konzentrierte Mitarbeit.

Wer nur auf Drängen von Angehörigen, Partnern oder anderen Personen kommt, ohne selbst zu wollen, ist für Hypnose meist nicht geeignet. Motivation und Freiwilligkeit sind wichtige Voraussetzungen.

 

Schlafe ich während der Hypnose?

Nein, Hypnose ist kein Schlaf, auch wenn es von aussen manchmal so aussehen kann. Im EEG unterscheidet sich Hypnose deutlich vom Schlafzustand – man bleibt wach und ansprechbar.

 

Kann ich während der Hypnose sprechen?

Ja. In vielen therapeutischen Hypnoseformen wird während der Hypnose sogar gesprochen.

Sie können antworten, beschreiben, was Sie wahrnehmen, etwas mitteilen oder die Sitzung jederzeit unterbrechen. Hypnose ist kein Zustand, in dem man stumm, weggetreten oder handlungsunfähig ist.

 

Erinnere ich mich nach der Hypnose an alles?

In der Regel ja. Die meisten Menschen erinnern sich nach der Hypnose an das, was gesprochen oder erlebt wurde.

Vereinzelt können kleine Erinnerungslücken auftreten – ähnlich wie im Alltag, wenn man „den Faden verliert“ oder kurz einnickt.

 

Gibt es verschiedene Hypnosetiefen?

Ja, es gibt verschiedene Hypnosetiefen. Welche Tiefe sinnvoll ist, hängt von der Hypnosemethode, vom Thema, vom Menschen und vom Ziel der Sitzung ab.

Das Spektrum reicht von leichteren Alphazuständen über den Somnambulismus bis zum Esdaile-Zustand. Der Somnambulismus wird meist für die eigentliche therapeutische Arbeit verwendet, weil dort eine gute Zusammenarbeit möglich ist.

Der Esdaile-Zustand eignet sich nicht für die therapeutische Arbeit, wohl aber für Operationen, Schmerzlinderung oder tiefe Regeneration, zum Beispiel bei Burnout. Darüber hinaus gibt es noch speziellere Zustände wie Ultra Depth oder Ultra High.

 

Wie tief muss Hypnose sein, damit sie wirkt?

Es braucht nicht immer die tiefste Trance. Für viele therapeutische Themen sind zu tiefe Zustände sogar kontraproduktiv, weil die aktive Mitarbeit dann schwieriger wird.

Entscheidend ist nicht, möglichst tief in Hypnose zu gehen, sondern die passende Hypnosetiefe für das jeweilige Thema zu erreichen. Für die therapeutische Arbeit wird häufig im Somnambulismus gearbeitet, weil dort innere Prozesse gut zugänglich sind und gleichzeitig eine Zusammenarbeit zwischen Klientin und Therapeutin möglich bleibt.

Ängste und Irrtümer

Was sind häufige Ängste und Irrtümer?

 

Bin ich in Hypnose willenlos? Tut man in Hypnose etwas gegen die eigene Moral?

Nein. Der eigene Wille bleibt in Hypnose vollständig erhalten – niemand tut etwas, das er oder sie nicht auch im Wachzustand tun würde.

Suggestionen, die den eigenen Werten widersprechen, werden abgelehnt, oder man beendet die Trance von sich aus.

 

Plaudere ich in Hypnose Geheimnisse aus?

Nein. Man ist sich in Hypnose bewusst, was man sagt, und behält die Kontrolle darüber.

Die Verwechslung mit einer Narkose – bei der man unter Medikamenteneinfluss ab und zu unkontrolliert spricht – ist ein weit verbreitetes Missverständnis.

 

Kann man in Hypnose steckenbleiben?

Nein. Hypnose muss aktiv aufrechterhalten werden. Ohne fortlaufende Führung löst sie sich von selbst auf.

Spätestens wenn man müde ist, würde man normal einschlafen oder von selbst wieder in den Wachzustand zurückkehren.

 

Was ist Showhypnose und was unterscheidet sie von Hypnosetherapie?

Bei der Showhypnose sucht der Hypnotiseur mit kurzen Tests gezielt besonders empfängliche, mitmachbereite Personen aus dem Publikum aus. Wer auf der Bühne bleibt, macht das freiwillig; niemand wird zu etwas gezwungen.

Viele machen mit, weil sie von der Atmosphäre mitgerissen werden, gerne im Mittelpunkt stehen oder ihren Freunden imponieren möchten – oft ohne dass überhaupt eine echte Trance vorliegt. Manche Bühnenhypnotiseure bringen zudem eigene, bereits geübte Personen mit, die dann sehr schnell in eine tiefe Hypnose fallen, was besonders eindrücklich wirkt.

Therapeutische Hypnose verfolgt dagegen ein klar definiertes persönliches Anliegen in einem geschützten, professionellen Rahmen – ganz ohne Show-Effekt.

 

Hat Hypnose etwas mit Magie oder Esoterik zu tun?

Hypnose ist eine erlernbare Technik, keine übernatürliche Kraft. Begriffe wie „Fernhypnose“ oder „Handauflegen“ haben mit Hypnose nichts zu tun.

Hypnose wird seit langem in Medizin, Psychologie und Forensik eingesetzt, zum Beispiel in Spitälern – auch im Kantonsspital Chur – und bei Zahnärzten.

 

Ist Hypnose ein schnelles Allheilmittel?

Nein. Hypnose kann sehr wirksam sein, ist aber kein Zaubermittel. Je nach Thema braucht Veränderung Zeit, Motivation und aktive Mitarbeit.

Wer erwartet, dass eine Sitzung jedes Problem sofort und ohne eigenes Mitwirken löst, hat eine falsche Vorstellung von Hypnose.

Hypnosearten und Arbeitsweise

Welche Hypnosearten und Arbeitsweisen gibt es?

 

Welche Hypnosearten gibt es und was ist R2C Tiefenhypnose?

Es gibt viele verschiedene Hypnosearten und Vorgehensweisen. Sie unterscheiden sich teilweise stark voneinander und werden je nach Thema, Ziel und Person ausgewählt.

Dazu gehören zum Beispiel klassische Hypnose, R2C Tiefenhypnose, Milton-Erickson-Hypnose, Chirotrance, Sophrologie, Zellhypnose, Esdaile-Hypnose, HypnoSlim® und Phantasiereisen.

R2C bedeutet „Regression to Cause“, also Rückführung zur Ursache. Es handelt sich um eine ursachenaufdeckende Tiefenhypnose, bei der nicht nur an Symptomen gearbeitet wird, sondern an den ursprünglich auslösenden Ereignissen eines Themas.

Oft wende ich verschiedene Methoden gemischt an, passend zu Ihrem Thema, Ihrer Situation und dem Ziel der Sitzung.

 

Welche Therapeutin passt zu mir? Passt meine Art der Hypnose zu Ihnen?

Hypnose wirkt über Sprache. Deshalb sollte Hypnose immer in einer Sprache durchgeführt werden, die für den Klienten gut verständlich ist. Worte, innere Bilder, Suggestionen und therapeutische Prozesse müssen aufgenommen und innerlich verarbeitet werden können.

Auch die Stimme und der Sprechstil spielen eine wichtige Rolle. Die Stimme sollte angenehm klingen, damit man sich gut darauf einlassen kann und die Worte gut aufgenommen werden. Der Sprechstil in der Hypnose ist Geschmackssache.

Manche arbeiten sehr autoritär, laut, militärisch und bestimmend. Das empfinden viele Menschen als unangenehm. Es erinnert oft an eine Standpauke aus der Kindheit. Es gibt jedoch einige wenige, die genau so eine Art brauchen.

Andere sprechen extrem langsam, monoton, tief oder künstlich langgezogen. Dieser Stil wird vor allem im esoterischen Bereich angewendet.

In der modernen therapeutischen Hypnose wird natürlicher gesprochen: ruhig, klar verständlich, weder zu schnell noch künstlich langsam. Dabei wird mit Tonhöhe, Tempo, Pausen und wechselnden, an das Unterbewusstsein angepassten Elementen gearbeitet – passend zum Thema, zur Methode und zum Menschen.

Manchmal braucht es eine sanfte Sprache, manchmal eine klarere und strukturiertere Vorgehensweise. Genau diese flexible und natürliche Art zu arbeiten entspricht meinem Stil und wirkt bei den meisten Menschen am besten.

 

Warum braucht es vor der Hypnose eine genaue Analyse, und warum funktionieren vorgefertigte Hypnosetexte kaum?

Der wichtigste Schritt ist eine präzise Analyse, um gezielt an Ihrer individuellen Problematik anzusetzen – so wie ein Chirurg zuerst genau wissen muss, wo er schneiden muss, oder eine Automechanikerin zuerst die Ursache eines Problems findet, bevor sie es repariert.

Vorgefertigte Hypnosetexte erzielen deshalb kaum Wirkung, weil sie nicht auf Sie persönlich abgestimmt sind. Sie berücksichtigen weder Ihre Geschichte noch Ihre Reaktionen, Ihre inneren Muster, Ihre Ziele oder die eigentliche Ursache des Problems.

Manchmal wird das Vorgespräch direkt mit der ersten Hypnosesitzung kombiniert, was zu sehr langen Sitzungen führen kann. Dadurch werden Gehirn und Unterbewusstsein überfordert und nehmen nichts mehr richtig auf – viele Klienten schlafen dann einfach ein.

Ich empfehle dieses kombinierte Vorgehen deshalb nur in speziellen Fällen, etwa bei akuten Situationen, in denen schnell eine Lösung nötig ist. In der Regel sind zwei getrennte Sitzungen wirksamer und sparen am Ende sogar Zeit und Geld.

Sitzung

Was sollte ich vor einer Hypnose wissen?

 

Wie viele Sitzungen braucht man?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt vom Thema, vom eigenen inneren Tempo der Veränderung und von der Mitarbeit ab.

Bei klar umrissenen Anliegen reichen meist wenige Sitzungen. Bei komplexeren Themen braucht es ab und zu mehr Zeit.

Eine genaue Anzahl lässt sich im Voraus nicht seriös versprechen, vorhersagen oder bestimmen, weil jeder Mensch anders reagiert und Veränderung unterschiedlich schnell geschieht.

 

Wie lange dauert eine Hypnosesitzung?

Normalerweise dauert eine Hypnosesitzung zwischen einer und drei Stunden, je nach Thema, Mensch und Methode. Eine auflösende Sitzung dauert meist am längsten.

 

Was ist, wenn ich nervös oder unsicher bin?

Das kommt beim ersten Mal oft vor und ist ganz normal. Viele Menschen sind vor der ersten Hypnose etwas unsicher, weil sie nicht genau wissen, was sie erwartet.

Zu Beginn werden wir alles ausführlich besprechen. Ich gehe auf alle Ihre Fragen ein, sodass die Unsicherheit meist schnell einer entspannten Neugier weicht.

Ich passe mich dabei ganz Ihrem Tempo an, damit wir die Sitzung so gestalten, wie es sich für Sie gut und stimmig anfühlt.

 

Warum ist Motivation und Bereitschaft zur Mitarbeit so wichtig – auch wenn ich von jemand anderem zur Behandlung geschickt wurde?

Hypnose braucht immer die aktive Bereitschaft zur Mitarbeit. Den Wunsch nach Veränderung hat fast jeder – entscheidend ist aber, ob man auch bereit ist, sich aktiv einzubringen.

Man kann niemanden gegen seinen Willen hypnotisieren. Wer nur auf Drängen von Angehörigen oder anderen Personen kommt, sollte deshalb zuerst für sich klären, ob er oder sie das wirklich selbst möchte.

Motivation und Freiwilligkeit sind wichtige Voraussetzungen für eine sinnvolle Hypnosearbeit.

Anwendung und Grenzen

Wofür kann Hypnose eingesetzt werden?

 

Bei welchen Beschwerden kann Hypnose eingesetzt werden?

Hypnose kann bei sehr vielen Themen eingesetzt werden. Besonders spezialisiert bin ich auf Ängste, Phobien, Stressstörungen, Burnout, persönliche Anliegen, Selbstvertrauen, Blockaden sowie Unterstützung bei Leistungsthemen in Beruf, Ausbildung und Sport.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Seite Anwendungsbereiche / Stress.

Wann sollte Hypnose nicht oder nur nach ärztlicher Abklärung angewendet werden?

Es gibt nur wenige Bereiche, in denen Hypnose nicht eingesetzt werden sollte. Mehr dazu finden Sie auf meiner Seite Grenzen.

Beratungen mit Autogenem Training, Hypnose + NLP, Daniela S. Schlegel, Jochstrasse 2, 7000 Chur, Tel. 081 253 50 16 - Impressum

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