Wie erlerne ich das Autogene Training richtig nach Schultz?

 

Auf diese Punkte sollten Sie achten

 

  • Der Kursleiter sollte die Formeln nicht während einer Übung vorsprechen.

  • In einem Gruppenkurs sollten nie mehr als allerhöchstens 10 Teilnehmer sein.

  • Während des Grundkurses muss unbedingt auf die Trainingszeit geachtet werden – nicht mehr als 2 min. pro Übung. Ansonsten entsteht kein Entspannungsreflex.

  • Keine Formeln wie „Herz schlägt gleichmässig“ oder „regelmässig“. Diese Formeln sind falsch und nach neuesten Erkenntnissen eventuell sogar schädlich.

  • Der Kurs sollte in 7-8 einzelne Abschnitte eingeteilt sein mit mindestens einer Woche Abstand dazwischen. Autogenes Training ist wie ein Fitnesstraining – Sie können nicht an einem Wochenende einen Muskel aufbauen.

  • In Gruppenkursen sollte nicht während des Kurses zusammen geübt werden. Die Gefahr, dass sich die Teilnehmer gegenseitig negativ beeinflussen, ist zu gross.

  • Die oft angebotenen AT CD’s haben nur wenig bis gar nichts mit dem Autogenen Training zu tun. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Ablationshypnose. Die grossen Vorteile des AT’s kann man damit nicht erlernen.

 

„Vieles, was heute unter dem leider auch propagandistischen missbrauchten Titel „Autogenes Training“ geschieht, hat mit unserer Methode nicht mehr das Geringste zu tun.“ Zitat J. H. Schultz, Psychiater, Hypnosetherapeut und Entwickler des AT’s

Wie erkenne ich einen seriösen Hypnose/NLP Therapeuten?

 

Eine gute und solide Ausbildung ist unerlässlich, doch oft wird mit tausenden nichts sagenden Titeln, Diplomen und Mitgliedschaften geworben. Wichtiger ist jedoch in jedem Fall die seriöse Arbeitsweise.

Hier ein paar Richtlinien, die Ihnen bei der Auswahl helfen

 

  • Der Hypnotiseur gibt nie vor, irgendwelche magischen oder übersinnlichen Fähigkeiten zu haben.

  • Der Therapeut sollte sich immer genügend Zeit für Sie lassen.

  • Keine Massenabfertigung oder Fliessbandarbeit - die Klienten sollten sich nicht gegenseitig die Klinke in die Hand drücken. Hypnose wie NLP verlangen ziemlich viel Konzentration und Kraft auch vom Therapeuten – deshalb braucht er eine kurze Pause und Nach-/Vorbereitungszeit zwischen zwei Terminen -  pro Tag sollte er nie mehr als 3-4 Hypnosesitzungen abhalten.

  • Er bindet Sie nicht jahrelang an sich, sondern lässt Ihnen immer die Freiheit sich selbst zu entscheiden.

  • Er drängt/überredet/zwingt Sie zu nichts!

  • Er macht Ihnen keine Versprechungen oder Vorhersagen. Jeder Mensch ist einzigartig. Der Mensch ist keine Maschine und jeder reagiert verschieden (dasselbe gilt genauso in anderen Bereichen, wie z.B. der Reaktion auf Medikamente). Er kann zwar teilweise Prognosen erstellen, aber niemals eine Garantie geben.

  • Bei Krankheiten ist er bereit zur Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten und Ärzten.

  • Der Hypnosefachmann macht zuerst immer ein Erstgespräch zur Abklärung. Schliesslich muss er Sie und Ihre Ziele und Wünsche erst einmal kennen, bevor er mit der Behandlung anfängt. Kann ein Chirurg operieren, bevor er weiss, wo er schneiden muss?

 

 

Ganz allgemein gilt:

Wenn Ihnen jemand nicht verständnisvoll, Vertrauen erweckend und kompetent erscheint, sollten Sie keine Therapie beginnen. Handeln Sie nicht gegen Ihr Bauchgefühl.

Warten bis nichts mehr geht

 

Oft höre ich: „Mir geht es nicht gut. Ich habe eine Menge Stress und Probleme. Doch irgendwie schaffe ich es im Moment grad noch. Ich komme dann zu Ihnen, wenn es nicht mehr geht.“

 

Spüren Sie, dass Sie eigentlich Ruhe und Erholung bräuchten oder dass Sie etwas verändern müssten?

Doch Sie denken, mach ich dann... irgendwann später, wenn´s ruhiger ist, wenn dies oder jenes...?

 

Meist muss ich dann jedoch, wenn „es soweit ist“ und nichts mehr geht, den Klienten zum Arzt, Psychiater oder Psychotherapeuten schicken. Die Probleme haben sich zu einer Grösse hochgeschraubt, die oft nur noch mit Medikamenten, langwierigen Therapien und eventuell sogar einem stationären Aufenthalt behandelbar sind. Vorher hätten wahrscheinlich wenige Sitzungen Coaching gereicht und man hätte sich wieder besser und gestärkter gefühlt.

 

Gehen Sie achtsam mit sich um? Oder verdrängen oder ignorieren Sie oft Ihre Gefühle und körperlichen Signale?

 

Stellen Sie sich mal vor, Sie täten dasselbe am Arbeitsplatz nach dem Motto: “Ich warte jetzt bis sich die Arbeit bis zur Decke stapelt und gar nichts mehr geht und dann erst fange ich an.“ Bei Ängsten besteht ausserdem die Gefahr, dass sie sich auf andere Bereiche ausweiten.

 

Egal ob Sie zu mir kommen oder das Angebot einer/s Kollegin/en nutzen… handeln Sie bitte frühzeitig. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Tun Sie laufend etwas für Ihre Psycho-Hygiene, so bleiben Sie und Ihr Körper gestärkter, fröhlicher und leistungsfähiger.

Was tun Sie für Ihre Psyche?

 

Heutzutage tun wir viel für unsere Gesundheit. Wir treiben Sport, ernähren uns gesund, nehmen gesundheitsfördernde Präparate, vermeiden Elektrosmog, Pestizide, Umweltgifte und Nikotin so gut wir nur können.

 

Doch was tun wir für die wichtigsten Teile unseres Systems? Die „Steuerkonsole“ unseres Körpers, unserer Gefühle, unseres Wohlbefindens? Das Gehirn, das limbische System und das Nervensystem?

 

Wenn diese nicht im Einklang sind, nützen die gesündesten Nahrungsmittel, das effektivste Sportprogramm gar nichts.
Sehen Sie sich nur um. Bestimmt kennen Sie solche Menschen, die äusserst auf Ihre Gesundheit achten und doch immer gereizt und krank erscheinen. Wenn diese dann schwer krank werden, hört man oft: “Aber er hat doch immer so gesund gelebt“.

 

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist???

Diese Redewendung stammt von einem falsch zitierten Spruch des römischen Dichters Juvenal. Eigentlich hatte seine Aussage die umgekehrte Bedeutung  und hiess: „Es wäre zu wünschen, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist sei.“  In einer Satire machte er sich über den damaligen römischen Körperkult lustig.

 

Es sind vor allem die emotionalen Stressfaktoren und der psychische Druck, die uns krank und unglücklich machen.

 

Wenn der Müll in der Wohnung anfängt übel zu riechen, entsorgen Sie ihn dann oder benutzen Sie einfach einige Raumsprays, Duftkerzen und lüften nun eben öfters?

Leider tun wir oft zweiteres mit unserem Leben, unserem Körper, unseren Gefühlen, anstatt dass wir am Ursprung, an der Schaltzentrale ansetzen.

Entsorgen Sie Seelenmüll, bevor er Sie krank macht.

Beratungen mit Autogenem Training, Hypnose + NLP, Daniela S. Schlegel, Jochstrasse 2, 7000 Chur, Tel. 081 253 50 16 - Impressum