Stress, Nebennierenschwäche, Burnout

 

Viele verbinden Stress nur mit zu viel Arbeit. Doch es gibt viele Auslöser für Stress. Auch positiver Stress kann den Körper in einen ungesunden Zustand versetzen. Denken Sie nur mal an frisch Verliebte und die damit verbunden körperlichen Auswirkungen, wie Schlaflosigkeit, Appetitmangel, Konzentrationsstörungen und Verdauungsprobleme.

 

Für die meisten Krankheiten ist die direkte oder indirekte Ursache Stress, z.B. chronische Erkrankungen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Allergien, Herzinfarkt, Burnout etc. Chronischer Stress wirkt sich auch negativ auf unsere sozialen Beziehungen und unsere Gefühle aus. Er wurde von der Weltgesundheitsorganisation zur grössten Gesundheitsgefahr erklärt

Stressfaktoren können z.B. sein

 

  • Ungesunde oder schädigende Stoffe, wie Alkohol, Nikotin, falsche Ernährung (hoher Zuckerkonsum, viel Weissmehlprodukte), Umweltgiftstoffe,

  • Stressoren von aussen, wie Hitze, Kälte, Lärm, usw.

  • Moderne Faktoren, wie z.B. Handy-, Social Network-Stress

  • Körperliche Stressfaktoren, Schlaf-, Bewegungsmangel, Schmerzen, Krankheiten, zuviel Sport

  • Todfälle, Hochzeiten, Ferien etc.

  • chronische Entzündungen und Erkrankungen (z. B. Epstein-Barr-Virus).

  • Die sogenannten "silent inflammations" werden meistens nicht bemerkt und in den Standarduntersuchungen auch nicht gemessen. Sie können auf Dauer zu massiven gesundheitlichen Störungen führen.

  • Chronische Schmerzen

  • Lebenseinstellung

Wie oft leiden Sie unter psychischem oder emotionalem Stress?

Am meisten sind es jedoch psychische und emotionalen Belastungen oder eine negative Lebenseinstellung, die uns krank machen und nicht, wie oft gedacht, das Zuviel an Arbeit, wie z.B.:

 

  • andauerndes an sich selbst zweifeln, sich abwerten oder verurteilen

  • sich alles zu Herzen/ persönlich nehmen

  • ständiges „ich muss“, ich sollte“, „ich muss alles perfekt machen“ „alle müssen mich gern haben“ „ich muss dauernd erreichbar sein“

  • Leistungsdruck „ich muss gewinnen - der Beste sein“

  • Langeweile, Boreout

  • Probleme in der Partnerschaft, Liebeskummer, Scheidung

  • Mobbing

  • Ängste

  • Streit

  • Einsamkeit

  • Geldsorgen

 

Treffen eines oder mehrerer dieser Faktoren, Gedanken, Einstellungen und Sorgen auf Sie zu? Dann besteht eine erhöhte Gefahr für Stressstörungen.

Sie sehen, es gibt kaum einen Menschen, der nicht zumindest ab und zu unter Stress leidet. Schlimm wird es, wenn dieser Zustand länger anhält und Ihr Körper sich nicht „herunterfahren“ und anpassen kann. Dann kommt es häufig zu einer Nebennierenschwäche (adrenal fatigue).

 

Mit einer HRV- und psychophysiologischen Messung lassen sich die momentanen Auswirkungen auf den Körper messen.

 

Sie erkennen Ihre Schwachpunkte und können darauf reagieren.

Typische Stresssymptome

 

  • Vergesslichkeit

  • Schlafstörungen

  • Müdigkeit

  • Schmerzen, Nackenschmerzen, Gliederschmerzen

  • erhöhte Empfindlichkeit/ Sensibilität

  • Schwindel, Zittern, vermehrtes Schwitzen

  • Herzrasen, Herzstechen, erhöhter Puls

  • Atembeschwerden

  • Magen- Darmstörungen, Übersäuerung, Verstopfung, Durchfall

  • im Anfangsstadium häufige Erkältungen

  • Entzündungen, die lange brauchen bis sie abklingen 

  • Unverträglichkeiten, besonders auf chemische Stoffe

  • Unruhe, Rastlosigkeit

  • lustlos, reizbar, ärgerlich, ungeduldig, sich überfordert fühlen

  • unerklärliche Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme, vor allem am Bauch. Es ist schwer oder fast unmöglich, wieder zu- oder abzunehmen.

  • vermehrte Ängste

  • Gleichgültigkeit, nichts macht einem noch Freude

  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)

Beitrag der Sendung Puls über Stress

 

Was passiert bei Stress im Körper?

Was sind die Folgen?

Kann man Stress messen?

Was hilft?

(mit freundlicher Genehmigung von Telepool)

Verlauf und Behandlung

Eine Stresserkrankung verläuft meist in verschiedenen Phasen. Diese können sehr kurz, aber auch Jahre dauern. Meist werden Anfangsbeschwerden nicht ernst genommen und auf später verschoben. "In den Ferien erhol ich mich dann", "Sobald ich den neuen Job habe, geht es mit besser" etc. In den Anfangsstadien lässt sich mit kleinen Veränderungen schnell etwas erreichen. Viele kommen aber erst zu mir in die Beratung, wenn schon deutliche Beschwerden da sind. Dann kann es Monate oder sogar Jahre brauchen, bis Gesundheit, Wohlgefühl und Leistungsfähigkeit wieder voll da sind. Manchmal braucht es einen stationären Aufenthalt in einer Kurklinik. Leider bleiben zuweilen dauerhafte Beschwerden zurück. Deshalb, je früher Sie etwas unternehmen, desto einfacher, schneller und besser lässt sich etwas verändern.

Wie sieht eine Beratung aus?

  • Als erstes analysieren wir Ihren momentan Stand. Wie sieht Ihre Situation aus? Was für gesundheitliche Probleme gibt es schon? Ebenfalls wird Ihr vegetatives Nervensystem und Ihr Stresslevel gemessen. Oft spüren Betroffene gar nicht, wie sehr der Körper schon leidet. Falls nötig messen wir auch noch die Stresshormone.

  • Danach entscheiden wir gemeinsam, was für Sie die richtige Vorgehensweise ist. Durch meine vielfältigen Ausbildungen, kann ich Ihnen einen ganzen Werkzeugkoffer an individuellen Möglichkeiten anbieten. Meist besteht dies aus einer Mischung verschiedener Methoden, sowohl für Körper, wie Psyche. Ich arbeite dabei mit Labors, Ärzten und Zellbiologen zusammen um Sie bestmöglich zu unterstützen.​

Wie kann ich Ihnen helfen? Haben Sie Fragen oder möchten Sie sich für ein erstes Gespräch anmelden?

Beratungen mit Autogenem Training, Hypnose + NLP, Daniela S. Schlegel, Jochstrasse 2, 7000 Chur, Tel. 081 253 50 16 - Impressum